Das Novofina Erfolgskonzept

Ein statistischer Ansatz

Das Konzept hinter Novofina basiert auf einem präzisen, rein statistischen Verfahren. Wir machen uns die wiederkehrenden Effekte und Gesetzmäßigkeiten von Aktienkursen nach dem Prinzip der Mean Reversion (Rückkehr zum Mittelwert) zunutze und steuern jede Anlage strikt nach diesem Muster. Dabei handelt es sich um kurzfristige Kursübertreibungen im Rahmen weniger Tage. Rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Kurs bei solch einer Übertreibung innerhalb der nächsten Tage in Richtung des Mittelwerts bewegt höher, als dass er sich noch weiter davon entfernt. Diese Wahrscheinlichkeitsverschiebung nutzen wir, um eine langfristige positive Rendite zu erwirtschaften.

Das richtungsunabhängige Prinzip der Mean Reversion

„Wer hoch klettert, wird tief fallen“

Mean Reversion: Die tatsächliche Kursentwicklung schwankt regelmäßig, im Abstand weniger Tage um den gemittelten Kurs. Auch in stagnierenden und fallenden Märkten entstehen so kurze, profitable Anlagephasen.

Das Prinzip der Mean Reversion wird schon seit vielen Jahren erfolgreich gehandelt und unter anderem vom Professor und Finanzunternehmer Robert Shiller gegenüber anderen Methoden bevorzugt.

Shiller erhielt 2013 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften unter anderem für die Entdeckung dieses Effektes und die Mitbegründung der dahinter stehenden Behavioral-Finance Theorie.

Die Mean Reversion beschreibt ein wiederkehrendes Muster, wonach Übertreibungen bei Aktienkursen dazu neigen, sich im Zeitablauf wieder in Richtung Mittelwert zu korrigieren. Selbst in stark steigenden Marktphasen erklimmen Kurse nicht kontinuierlich Tag für Tag immer neue Höchststände, sondern erfahren nach einigen Tagen immer wieder Rückschläge in die Gegenrichtung.

Ähnlich einer Wellenbewegung entstehen so in jeder Kursentwicklung kontinuierlich Phasen der Wertminderung und -steigerung, kurzfristig und über wenige Tage. Fallen solche Kursschwanken besonders intensiv aus, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Zurücklaufens zum Mittelwert innerhalb der nächsten Tage. Das sind die Muster, nach denen unsere Systeme eine Vielzahl von US-Aktien jeden Tag durchsuchen.

Das Besondere: Das Phänomen der Mean Reversion ist unabhängig von der Richtung des Kurses, also auch in fallenden oder stagnierenden Märkten zu beobachten. Es tritt damit sowohl in Zeiten des Aufschwungs, als auch in Krisenzeiten zuverlässig auf.

Ein statistischer Vorteil und das Gesetz der großen Zahlen sichern den Erfolg

Auf diese immer wiederkehrenden Korrekturen nach Kursübertreibungen setzt Novofina – immer und immer wieder. Manchmal mit erfolgreichem Ausgang, manchmal auch nicht. Dabei lässt sich nicht voraussehen, ob der einzelne Trade erfolgreich ausgehen wird oder nicht. Wir wissen aber, dass wir in der Summe öfter richtig liegen als falsch:

Etwa in ca 55 bis 60 Prozent der Fälle verbuchen wir einen Gewinntrade und in etwa 45 bis 40 Prozent der Fälle einen Verlusttrade – empirisch verifiziert.

Die Nettoerlöse der Gewinntrades (= was für Sie nach den Gebühren am Konto gutgeschrieben wird) sind in der Regel auch etwas höher, als die Nettoverluste der Verlusttrades.

Die perfekte Addition beider unterm Strich positiven Verhältnisse reicht aus, um nachhaltig sehr profitabel zu sein und das Verlustrisiko zu minimieren und in (temporäre) Drawdowns umzuwandeln.

Dieser statistische Vorteil, den wir uns durch unseren Ansatz erarbeitet haben, lässt sich erst durch eine hohe Frequenz an Trades in die Realität übertragen. Dabei nutzen wir das Gesetz der großen Zahlen: ebenso wie das Verhältnis der geworfenen Zahlen eines Würfels bei häufiger Wiederholung gleichmäßig ausfällt, können wir auch den mathematischen Vorteil durch das Prinzip der Mean Reversion erst bei ausreichender Anzahl an Trades im tatsächlichen Handel umsetzen. Um die dafür nötige, kritische Menge zu erreichen, setzen wir hochspezialisierte Handelssysteme ein, die eine Vielzahl von Aktienkursen nach diesem Muster durchsucht und diese immer wieder reproduzierbar nach den gleichen definierten Regeln handelt. In kurzen Intervallen werden diese Anlagen mit einer Haltedauer von einigen Tagen getätigt. Die Aufsplittung des Anlagekapitals auf sehr viele kleine Trades und das damit verbundene hohe Maß an Diversifikation mindert darüber hinaus das Gesamtrisiko.

Ein enormer Vorteil ergibt sich dabei durch die richtungsunabhängige Gültigkeit. Denn im Vergleich zu Aktienfonds, können wir in allen Marktsituationen Gewinn erzielen – auch bei fallenden und stagnierenden Märkten. Auch in Krisenzeiten können wir so eine hohe Stabilität und Sicherheit Ihrer Anlage gewährleisten und konstant hohe Renditen erzielen. Auf ungenaue, mittel- und langfristige Prognosen verzichten wir zudem gänzlich. Auch dadurch steigern wir die Sicherheit Ihrer Anlage.

Unter dem Strich heißt das: Reale Gewinne auf Ihrem Konto begründet durch perfekt umgesetzte Finanzwissenschaft. Marktunabhängig, kontinuierlich, Jahr für Jahr.

Doppelte Absicherung durch Backtesting

So überprüfen wir unsere Performance am realen Markt.

Ein großer Vorteil von Handelssystemen ist, dass alle Handelsregeln (Einstiege, Ausstiege, Positionsgrößen) eindeutig definiert sind. So lässt sich die Performance einer Strategie durch Backtests in einem gewissen Toleranzbereich messen.

Bei einem Backtest wird das Handelssystem mit diesen Daten und echten Aktienkursen aus der Vergangenheit über einen beliebigen Zeitraum (z.B. 10 Jahre) getestet. So lässt sich die Rendite bestimmen, die die Strategie beim realen Einsatz erzielt hätte. Weiterhin lässt sich ermitteln, wie groß die Rücksetzer in der Kapitalkurve (Drawdown) maximal gewesen wären und wie sich die Systeme in Krisenjahren, wie z.B. der Dotcom-Blase 2001 oder der Bankenkrise 2008 geschlagen hätten. Novofina testet und optimiert die eigenen Systeme regelmäßig nach diesem Prinzip hinsichtlich ihrer Performance und Stabilität.

Auch wenn Backtesting-Ergebnisse eine sehr hohe allgemeine Aussagekraft haben: Zukünftige Entwicklungen sind nur bedingt vorhersehbar und die Performance unserer Handelssysteme kann zu einem gewissen Grad in beide Richtungen von den Backtesting-Ergebnissen abweichen. Um diese Unwägbarkeit abzufangen, verfolgen wir daher eine konservative Einschätzung der zu erwartenden mittleren Rendite p.a. unserer Produkte.

Alle Risiken bedacht: Der Helnwein-Erwartungswert für Ihre Rendite

Unserer Renditeeinschätzung, dem Helnwein-Erwartungswert (HE), liegen die Backtesting-Ergebnisse der letzten 10 Jahre zugrunde. Die dort erzielten Erfolge werden jedoch nicht einfach gemittelt, sondern erwartungsmindernden Berechnungen unterzogen. Wir setzen die Renditeerwartung unserer Produkte damit bewusst niedrig an.

Schritt 1: Positive Ausreißer werden ausgeklammert

Im ersten Schritt der Berechnung werden die Ergebnisse der jeweils besten zwei Jahre als Ausreißer behandelt und daher von Vornherein nicht in der Prognose berücksichtigt. Aus den übrigen Jahren ermitteln wir den Durchschnittswert.

Schritt 2: Erstellung eines Erwartungskorridors

Nun wird ein Erwartungskorridor gebildet, indem die Standardabweichung berechnet und nach unten und oben um den in Schritt 1 bereits gesenkten Durchschnittswert aufgetragen. Bei der Standardabweichung handelt es sich um ein gängiges Maß für die Streuung um einen Durchschnittswert. Verbleibende, besonders positive Ausreißer werden somit ebenfalls ausgeschlossen.

Schritt 3: Interpretation des Erwartungskorridors

Um den Helnwein-Erwartungswert zu bestimmen, stützen wir uns lediglich auf die untere Grenze des Erwartungskorridors. Das bedeutet, die von uns angegebenen Performancewerte beziehen sich stets auf die geringste Performance unseres Erwartungskorridors – in diesem Bsp. 7% von möglichen 21% Renditeerwartung. So erhalten wir eine konservative Renditeerwartung, mit geringem Risiko und hohem Steigerungspotential.

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